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Aletschglescher der längste Gletscher der Alpen |
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| Der mit rund 24 km längste Gletscher der Alpen dominiert die Landschaft des Aletschgebietes. Rund um den Eisstrom hat sich eine vielfältige Flora und Fauna angesiedelt. Auf den scheinbar unwirtlichen Moränenflächen bereiten zahlreiche Pionierpflanzen vom Steinbrech bis zum Alpenleinkraut den Boden für die spätere Bewaldung vor. |
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Im nur wenige 100 m höher gelegenen Aletschwald können die Besucher den ältesten Bäumen der Schweiz begegnen. Seit 1933 steht der Aletschwald unter Schutz. Vor allem die eindrucksvolle Arve - sie stellt die wichtigste Baumart im Naturschutzgebiet dar - wächst nur sehr langsam, kann dafür aber ein Alter von 800 Jahren oder mehr erreichen. | ||||||||||
| Auf über 25 Jahre Kompetenz im Naturschutz und in der Natur- und Umweltbildungsarbeit blickt man derweil im Pro Natura Zentrum in der Villa Cassel zurück. Durch die naturkundliche Ausstellung und den interaktiven Naturlehrpfad durch den Alpengarten fasziniert es seine Besucher ebenso wie durch lebendige Exkursionen, Kurse und Seminare |
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An seiner 25. Sitzung hat das UNESCO-Welterbekomitee das Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in die Welterbeliste aufgenommen. Es ist die erste Landschaft im Alpenraum, welche die begehrte Aufnahme als Weltnaturerbe in die World Heritage List schafft. Die Aufnahme in die Welterbeliste ist eine hohe Auszeichnung und Verpflichtung zugleich, die einmaligen Naturwerte rund um den grossen Aletschgletscher den nachfolgenden Generationen ungeschmälert zu erhalten. | ||||||||||
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Das neue Weltnaturerbe umfasst im Wesentlichen die Berner Hochalpen, Aletsch und die Südtäler am Bietschhorn. Es ist eine intakte, phantastische Landschaft mit einzigartigen Naturwerten. Von den schneebedeckten Viertausendern bis hinunter zur mediterran anmutenden Felsensteppe im Rhonetal reihen sich auf kürzester Distanz eine Vielzahl von Vegetationszonen mit einer extremen Vielfalt an Naturräumen, Pflanzen und Tieren. Zum Gletscherfloh, diesem extremen Überlebenskünstler in der unwirtlichen Gletscherwelt, bildet die Smaragdeidechse an den heissen Flanken des Walliser Haupttales den nicht minder exotischen Gegenpart. Kerngebiet des neuen UNESCO-Welterbes ist der grosse Aletschgletscher. Mit seinen 24 Kilometern Länge bildet er das grösste Gletschersystem auf dem europäischen Kontinent. |
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| Der Perimeter
des Weltnaturerbes umfasst 540 Quadratkilometer. Das Territorium liegt auf
dem Gemeindegebiet der Berner Gemeinden Lauterbrunnen und Grindelwald
sowie der Walliser Gemeinden Bellwald, Fieschertal, Betten, Ried-Mörel,
Naters, Birgisch, Mund, Eggerberg, Baltschieder, Ausserberg, Raron,
Niedergesteln und Blatten/Lötschental.
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