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Ein doch noch warmer
und sonniger Sommer ist vorbei. Die Tage werden merklich kürzer und
die Temperatur kühler. Der Herbst - die Zeit des Erntens - liegt
vor uns. Der Herbst schenkt uns eine reiche Fülle von Lebensmitteln
- im Frühling gekeimt und dank der Sonnenkraft des Sommers nun reif
und bereit, uns Menschen die ganze gespeicherte Kraft zu überlassen.
Im Herbst essen wir
mehr warme Gerichte, z.B. Suppen, Wärmendes, Langgekochtes, Eintöpfe
mit Fleisch und Gemüse oder vegetarische Eintöpfe mit Gemüse oder
Hülsenfrüchten. Die warme gekochte Nahrung wird nun sehr wichtig für
unseren Körper. Klimatisch wird unser Organismus nicht mehr mit Wärme
versorgt. Deshalb muss nun diese wärmende Aufgabe die Nahrung übernehmen.
Vor allem für all jene, welche schnell frieren, oft kalte Hände
und Füsse haben und auch anfällig sind auf Erkältungskrankheiten
ist es besonders wichtig, in der kalten Jahreszeit viel gekochte und
warme Nahrung und weniger Rohkost zu essen.
Natürlich darf das
gekochte Getreide nicht fehlen. Essen Sie im Herbst und Winter viel
gekochtes Getreide z.B. Hirse, Gerste, Mais, Bulgur, Hafer, Dinkel
etc. Getreide in der gekochten Form ist für den Körper besser
transformierbar (umwandelbar) als Brot (ausser Sauerteigbrot).
Der Herbst wird dem
Metallelement und damit dem scharfen Geschmack zugeordnet. In
kalten, nebligen Tagen bringt uns ein scharfes Gericht mit Curry
oder Cayenne-Pfeffer so richtig ins Schwitzen und bewegt unsere
Energie (Qi) im Körper.
Fast alle Gewürze
und viele getrocknete Kräuter werden dem Metallelement zugeordnet.
Die Zuordnung der Lebensmittel in die 5 Elemente finden Sie auf
meinen farbigen Lebensmitteltabellen
in verschiedenen Ausführungen.
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Herbstrezepte
wärmend
und bekömmlich
Ich
habe bei den Zutaten meistens auf Mengenangaben verzichtet.
Mengenangaben machen Rezepte starr. Lassen Sie Ihre Intuition
spielen und nutzen Sie das saisonale Angebot voll aus. Auch ohne
exakte Vorgaben sind die Ergebnisse sehr gut, oft überraschend
anders. Dafür sorgt ganz besonders das Kochen im Kreis der 5
Elemente.
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Bitte wählen Sie:
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Salat
Herbstlicher Salat
mit warmen Pilzen
Zutaten
Blattsalate je nach Angebot, z.B.
Eisberg, Chicorée , Pilze je nach Angebot, z.B. Champignon,
Eierschwämme, Steinpilze, Zwiebeln, Pfeffer, Kräutersalz, Peterli,
Nussöl oder ein anderes feines Öl, z.B. Kürbiskernöl oder
Traubenkernöl oder Trüffelöl oder Olivenöl etc., Senf, Acceto
Balsamico, Trauben
Zubereitung
Salat in mundgerechte Teile
schneiden und waschen.
Pilze waschen und kleinschneiden
| E |
Olivenöl in
Pfanne erhitzen |
| E |
Pilze darin andünsten |
| M |
kleingeschnittene Zwiebeln
mitdünsten |
| M |
würzen mit Pfeffer |
| W |
Kräutersalz |
| H |
Peterli kleingeschnitten
dazugeben |
ca. 7 Minuten auf kleinem Feuer dünsten
lassen. Anschliessend ein wenig auskühlen lassen. Die Pilze werden
lauwarm auf den Salat gelegt.
Für die Salatsauce alle Zutaten in
einer Schüssel mischen:
| E |
Öl |
| M |
Pfeffer, Senf |
| W |
Kräutersalz |
| H |
Acceto Balsamico |
Salat und Sauce mischen. Auf Teller
verteilen. Lauwarme Pilze auf den Salat legen. Nach Belieben
garnieren mit Trauben.
Wirkung des Gerichts
Versuchen Sie möglichst bittere
Blattsalate zu kaufen. Der bittere Geschmack ist die ideale
Verdauungshilfe. Die gleiche Wirkung erzielen wir ja auch mit einem
bitteren Schnaps nach einem üppigen Essen. Die natürlichen
Bitterstoffe sind für unseren Organismus sehr wichtig, achten Sie
beim Einkauf darauf!
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Die warmen Pilze mit der wärmenden
Salatsauce machen diesen Herbstsalat zu einem leicht verdaulichen
und bekömmlichen Salat.
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Hauptgericht
mit Fisch
Felchenfilet an
Safransauce
Zutaten für 4
Personen
Olivenöl, 1 kleine
Zwiebel, Wasser, Weisswein, Peterli, Curcuma, Paprika, Safran
(vorzugsweise Fäden), Pfeffer, Kräutersalz, Sauerrahm, 600 gr
frische Felchenfilet, Mehl, Butter
Zubereitung
Sauce:
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E |
Olivenöl
in Pfanne geben |
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M |
sehr kleingeschnittene
Zwiebeln dazugeben und darin andünsten |
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W |
ganz wenig Wasser dazugiessen |
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H |
mit 2,5 dl Weisswein ablöschen
reichlich kleingeschnittenen
Peterli dazugeben |
ca. 5 Min. köcheln lassen,
anschliessend vom Herd nehmen und verfeinern mit
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F |
Curcuma und
Paprika |
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E |
Safran |
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M |
Pfeffer |
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W |
Kräutersalz |
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H |
2 dl Sauerrahm unterziehen |
Felchenfilet mit Kräutersalz würzen,
in Mehl wenden und in Butter auf beiden Seiten kurz anbraten.
Dazu passen viele Getreide.
Probieren Sie doch mal Bulgur aus.
Wirkung des
Gerichts
In der Sauce dieses
Fischgerichts vereinen sich die 5 Geschmacksrichtungen auf
wunderbare Weise. Die Hauptkomponenten sind der bittere Curcuma, der
süsse Safran, der scharfe Pfeffer, das Kräutersalz und der säuerliche
Geschmack des Sauerrahms - eine ideale Kombination. Lassen Sie sich
überraschen!
Als Beilage passt
Reis und Kartoffeln ganz ausgezeichnet. Hier empfehle ich Ihnen
Bulgur. Bulgur ist gedarrter Weizen. Sie können Bulgur in jedem
Reformhaus kaufen. Er schmeckt für mich sehr ähnlich wie Brot. Die
Zubereitung ist ganz einfach. 3 Tassen Wasser und 1 Tasse Bulgur
aufkochen, auf kleinstem Feuer ca. 20 Min. quellen lassen, erst am
Schluss salzen und mit Kräutern und Butter verfeinern.
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Hauptgericht
vegetarisch
In Sesam panierte
Kohlrabi mit Senfsauce
Zutaten
Kohlrabi, Kräutersalz,
Ei, Sesam, Olivenöl, Zwiebeln, Weisswein, Peterli, frische Küchenkräuter,
z.B. Rosmarin oder Thymian, Tahin (Sesampaste), Senf, Pfeffer, Rahm
Zubereitung
Kohlrabi in nicht zu
dicke Scheiben schneiden, leicht salzen, zuerst in Ei, anschliessend
in Sesam wenden.
Auf beiden Seiten
ca. 10 - 15 Minuten in Olivenöl goldbraun backen (bei mittlerer
Hitze, nicht zu heiss, sonst brennt der Sesam an und wird bitter).
Senfsauce
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E |
Olivenöl
in Pfanne erhitzen |
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M |
ganz
kleingeschnittene Zwiebeln darin andünsten |
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W |
mit Kräutersalz
würzen |
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H |
mit reichlich
Weisswein ablöschen
Peterli
dazugeben |
ca. 7 Minuten köcheln
lassen (ohne Deckel, damit der Weisswein etwas einkocht)
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F |
frische
Küchenkräuter, wie Rosmarin oder Thymian dazugeben |
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E |
wenig Tahin
unterziehen |
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M |
am Schluss
Senf dazugeben, zuerst wenig und probieren und vielleicht
noch etwas mehr, je nach Vorliebe |
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M |
Pfeffer
dazugeben |
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W |
evt.
nachsalzen |
Mit wenig Rahm
verfeinern.
Dazu passen breite
Nudeln, Risotto oder Wildreis.
Wirkung des
Gerichts
Dieses vegetarische
Rezept lässt sich schnell und einfach zubereiten.
Kennen Sie Sesampaste
(Tahin)? Sesam ist der wertvollste Kalziumlieferant. Ich verwende
deshalb in meinen Rezepten Sesam in den unterschiedlichsten
Varianten. Tahin (Sesampaste) können Sie im Reformhaus kaufen.
Verwenden Sie es in Saucen oder ganz einfach als Brotaufstrich.
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Dessert
Zwetschgen mit Schafmilchquark
Zutaten
Zwetschgen, Butter,
Vanille, Zimt, Koriander, Kardamom, Zitronensaft, Kakao, Birnen-
oder Apfelsaft, Vollrohrzucker, Schafmilchquark
Zubereitung
Zwetschgen halbieren und entsteinen
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E |
Die Zwetschgen in
wenig Butter in einer Pfanne andünsten |
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E |
würzen mit Vanille und Zimt |
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M |
eine Prise Koriander und
Kardamom dazugeben |
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W |
Wasser dazugeben, so dass die
Zwetschgen ¼ gedeckt sind |
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H |
wenig Zitronensaft |
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F |
eine Prise Kakao |
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E |
mit wenig Birnen- oder
Apfelsaft ablöschen, so dass die Zwetschgen etwa zur
Hälfte gedeckt sind |
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E |
nach Belieben süssen mit
Vollrohrzucker |
Ca. 7 Minuten auf kleinstem Feuer köcheln
lassen, so dass die Zwetschgen weich, aber nicht verkocht sind.
Zwetschgen kreisförmig auf Teller
anrichten. In die Mitte ein Esslöffel Schafmilchquark geben. Wenig
Saft der gekochten Zwetschgen über den Dessert giessen.
Wirkung des
Gerichts
Dieses Dessert stärkt
vor allem unser Erdelement und nimmt uns den Heisshunger auf Süsses.
Warum dies? Die meisten Zutaten sind natürlich süsse Lebensmittel
wie die Zwetschgen und auch die wärmenden Gewürzen Zimt und
Vanille. Damit führen wir unserem Körper natürlich Süsses zu.
Eine ideale Abrundung eines feinen Essens.
Schafmilchquark ist
im Reformhaus erhältlich. Probieren Sie ihn aus. Er hat überhaupt
keinen Schafgeschmack. Er schmeckt fein und Schafmilchprodukte haben
nicht diese befeuchtende Wirkung auf unseren Körper wie
Kuhmilchprodukte.
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